Einladung zum letzten Informationsabend zum Pastoralraum Leimental
Die Projektgruppe blickt mittlerweile bereits auf die Zeit nach der feierlichen Errichtung des Pastoralraums Leimental, die am Sonntag, den 10. Februar 2019 in der katholischen Kirche in Oberwil stattfinden soll. Am letzten Informationsanlass möchten wir Sie gerne über unsere Pläne für diese erste Zeit als Pastoralraumteam informieren: Wer wird Mitglied der Strategiegruppe sein? Welche Jahresthemen werden uns in den ersten fünf Jahren beschäftigen? Welches Anliegen möchten Sie für das erste Jahresthema 2019, das der Diakonie gewidmet sein wird, einbringen? Wir laden daher alle Interessierten aus unseren Pfarreien Binningen-Bottmingen, Oberwil, Therwil/Biel-Benken und Ettingen sehr herzlich zu diesem Informationsabend am Dienstag, den 20. November um 19.30 Uhr in das Pfarreiheim St. Stephan am Hinterkirchweg 33 in Therwil ein. Für die Projektgruppe
Elke Kreiselmeyer


Pastoralraum Leimental

Seit September 2017 arbeitet die Projektgruppe am Pastoralraumkonzept. Der erste Teil, die so genannte Situationsanalyse, ist nun abgeschlossen. Das 38 Seiten umfassende Dokument beschreibt ausführlich die Zusammensetzung unserer vier Pfarreien Binningen-Bottmingen, Oberwil, Therwil/Biel-Benken und Ettingen und stellt die kirchlichen Aktivitäten und Gegebenheiten vor. Wie am ersten Informationsabend Ende Oktober in Binningen zugesagt, ist dieses Dokument nun auf den Websiten aller vier Kirchgemeinden öffentlich zugänglich. Alle Pfarreisekretariate haben auch Druckexemplare bereit gelegt für Personen, die über keinen Internetzugang verfügen.

Pastoralraumkonzept.pdf

 

Rege Diskussionen beim ersten Informationsabend zum Pastoralraum Leimental
Am Dienstag, den 24. Oktober waren die Angehörigen aller vier Pfarreien Binningen-Bottmingen, Oberwil, Therwil/Biel-Benken und Ettingen in das Pfarreizentrum Binningen eingeladen, um sich über den geplanten Pastoralraum Leimental zu informieren. Projektleiterin Elke Kreiselmeyer begrüsste 38 Anwesende und stellte zunächst die Projektgruppe vor, die sich aus den vier Gemeindeleitungen, Projektberater Jürgen Heinze und zwei Delegierten der Kirchgemeinderäte zusammensetzt. Von der Bistumsleitung waren die Regionalverantwortliche Gabriele Tietze gekommen sowie mit Urs Brunner der Pastoralverantwortliche des Bistums Basel. Nach der Präsentation des Vorhabens hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, in mehreren Kleingruppen ihre Fragen, Befürchtungen und Hoffnungen zu formulieren, die dann in das Plenum zurück getragen wurden. Es zeigte sich, dass vor allem die Sorge vorherrscht, dass in Zukunft die Seelsorge zentralisiert würde, gegebenenfalls sogar Stellen gestrichen werden oder gar Kirchgemeinden fusionieren müssten. Diese Befürchtungen konnte der Informationsabend hoffentlich zerstreuen: Denn faktisch wird sich vorläufig durch den Pastoralraum Leimental, der – wenn alles gut geht – im Februar 2019 eröffnet werden soll, für die Gläubigen konkret wenig bis gar nichts verändern. Solange unsere vier Kirchgemeinden in der Lage sind, eigenständige Seelsorgeteams zu finanzieren und offene Stellen zu besetzen, soll sich gemäss Projektleiterin Elke Kreiselmeyer an der bisherigen Situation nichts ändern. Im Gegenteil: Die Projektgruppe ist sich darin völlig einig, dass die Stärke der katholischen Kirche die Ortspfarrei ist und die unmittelbare Präsenz der Seelsorgenden und Mitarbeitenden vor Ort. Je persönlicher diese Kontakte sind, desto stärker fühlen sich Menschen in ihren Pfarreien beheimatet. Dies wollen wir erhalten und stärken.

Es kam dann auch die Frage auf, warum denn dann überhaupt ein Pastoralraum Leimental gebildet werden muss? Schon seit einem Jahrzehnt ist dieser Weg für das Bistum Basel vorgezeichnet. Und ein wesentlicher Grund dafür ist, dass an vielen Orten Stellen nicht mehr besetzt werden können. Der Mangel an Priestern und Theologinnen und Theologen macht sich vielerorts schon lange bemerkbar. So wurde eine Neustrukturierung des Bistums Basel notwendig und es macht Sinn, eine solche Veränderung flächendeckend herbei zu führen. Aus diesem Grund hat Bischof Felix auch entschieden, nicht zuletzt zur Entlastung der Seelsorgenden, dass zum Sommer 2018 bistumsweit die Dekanate aufgelöst werden. Die neue Leitungsebene wird in Zukunft die Pfarrei sein, dann der Pastoralraum und dann das Bistum. Mittlerweile sind weit über die Hälfte aller Pfarreien des Bistums in Pastoralräumen verbunden. Wir im Leimental wollten uns diesem Prozess nicht länger verschliessen, auch, um ab Sommer 2018 noch in den dann stattfindenden Pastoralraumkonferenzen vertreten zu sein, unsere Erfahrungen vor Ort auch bei der Bistumsleitung zu Gehör zu bringen und umgekehrt zu erfahren, was den Bischof bewegt und was für unsere Arbeit vor Ort wichtig ist.

So haben wir uns nun auf den Weg gemacht und erarbeiten in der Projektgruppe derzeit die so genannte Situationsanalyse. Sobald dieses Dokument fertig gestellt ist, werden wir Sie alle darüber informieren und es online stellen, bzw. den Pfarreisekretariaten aller vier Pfarreien Ausdrucke zur Verfügung stellen, die man dort beziehen kann. So haben Sie alle die Möglichkeit, dieses Pastoralraumkonzept zu lesen und am nächsten öffentlichen Informationsabend, der voraussichtlich im Frühling 2018 stattfinden wird, ihre Rückmeldungen zu geben. Darüber hinaus wird Projektleiterin Elke Kreiselmeyer an den kommenden Kirchgemeindeversammlungen im November in allen vier Pfarreien anwesend sein und auch hier sehr gerne Ihre Fragen beantworten und Ihre Wünsche und Anregungen aufnehmen.

Herzlichen Dank für Ihr Interesse.

Elke Kreiselmeyer